Senken Sie Ihr Demenz-Risiko


Ein gesunder Lebensstil hat Zukunft
Senken Sie Ihr Demenz-Risiko

Jede dritte Demenzerkrankung wäre vermeidbar. Wer in mittleren Jahren einen gesunden Lebensstil pflegt, braucht sich im Alter weniger Sorgen um sein Demenz-Risiko zu machen.

Demenz ist kein unentrinnbares Schicksal. Ob die Erkrankung ausbricht, bestimmen nicht allein die Gene. Daneben existiert eine Reihe von Risikofaktoren, die sich willentlich beeinflussen lassen. Zu ihnen zählen: Übergewicht, körperliche und geistige Inaktivität sowie Depressionen, Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen. Andere Faktoren senken das Demenz-Risiko. Beispielsweise sind Senioren, die Sprachen lernen, ein Musikinstrument spielen oder einen geselligen Lebensstil pflegen, weniger demenzgefährdet.

Lebensstil in mittleren Jahren ist entscheidend

Vor allem der Lebensstil in den mittleren Jahren bestimmt über das spätere Krankheitsgeschehen. Wer in diesem Lebensabschnitt viel raucht, überflüssige Pfunde ansammelt und sich wenig bewegt, trägt später eine erhöhtes Demenz-Risiko. Doch selbst Senioren haben noch die Möglichkeit ihr Demenz-Risiko zu senken. „Sportliche Aktivitäten können dem altersabhängigen Verlust von Hirnvolumen entgegenwirken und verbessern das Gedächtnis“, berichtet die Psychiaterin Prof. Steffi Riedel-Heller. „Bereits Bewegung moderater Intensität –  beispielsweise zügiges Gehen für 30 Minuten an fünf Tagen die Woche – kann viel bewirken“, betont die Psychiaterin.

Körperliche Aktivität senkt das Demenz-Risiko

Gefäßschäden und Stoffwechselerkrankungen begünstigen eine Demenz. Diabetiker und Patienten mit Bluthochdruck deshalb am besten darauf, dass sie ihre Werte optimal einstellen lassen und ihre Medikamente regelmäßig einnehmen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre Risiken durch einen gesunden Lebensstil zu reduzieren. „Vaskuläre Risiken und Stoffwechselprobleme lassen sich durch körperliche Aktivität, gesunde Ernährung und einen nur moderaten Alkoholkonsum sowie Nikotinverzicht positiv beeinflussen“, erklärt Prof. Riedel-Heller.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

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