Kostenfaktor Zahnspange


Kieferorthopädie auf dem Prüfstand
Kostenfaktor Zahnspange

Zahnspangen ermöglichen ein schönes Lächeln, kosten aber viel Geld. Um Kosten und Nutzen der Behandlungen abzuwägen, stellt das Bundesgesundheitsministerium diese auf den Prüfstand.

Wirtschaftlichkeit contra Nutzen

Zurzeit trägt etwa jeder zweite Jugendliche in Deutschland eine Zahnspange oder ist in kieferorthopädischer Behandlung. Etwa 1,1 Milliarden Euro kostete das die gesetzlichen Krankenkassen im letzten Jahr, ergab eine Studie des Berliner IGES-Instituts. Aus diesem Grund fordern gesetzliche Krankenkassen schon lange die Untersuchung von Wirkungen, Nebenwirkungen und Nutzen kieferorthopädischer Eingriffe. Dabei sind die positiven Effekte der kieferorthopädischen Behandlungen allerdings unbestritten: Sie beheben Zahnfehlstellungen und erhöhen somit die Lebensqualität der Patienten. Nun beschäftigte sich auch das Bundesgesundheitsministerium selbst mit dem medizinischen Nutzen und der Wirtschaftlichkeit kieferorthopädischer Eingriffe – mit einem wenig zufriedenstellenden Ergebnis: Die Daten reichen für eine abschließende Bewertung nicht aus. Auch wenn die Notwendigkeit von kieferorthopädischen Behandlungen nicht angezweifelt wird, will das Ministerium nun mit den beteiligten Organisationen den zukünftigen Forschungsbedarf besprechen.

Nutzenbewertung beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Wie auch das Ergebnis zukünftiger Studien ausfallen wird – den Nutzen einer Therapie bewertet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und nicht der Gesetzgeber. Dieser hat das letzte Wort, ob Zahnspangen sinnvoll sind und von den Krankenkassen bezahlt werden müssen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

News

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Schlaganfall sofort erkennen
Monitor im Krankenhaus. Bei einem Schlaganfall tut sschnellstmögliche Behandlung Not.

Lächeln, sprechen, Arme hoch

Bei einem Schlaganfall muss sofort der Notdienst gerufen werden, um das Gehirn der Betroffenen vor schlimmen Folgen zu bewahren. Doch wie erkennt man als Laie überhaupt solch einen Notfall?   mehr

Asthma durch Katzenkontakt?
Asthma durch Katzenkontakt?

Einfluss durch Tierhaare

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?   mehr

Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?
Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?

Müde, zu dick und unkonzentriert

Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsprobleme – etliche Influencer*innen behaupten in den sozialen Medien, dass daran ein „zu hoher Cortisolspiegel“ schuld ist. Empfohlen wird dann meist eine Cortisol-Entgiftung. Das ist allerdings nicht nur medizinisch sinnlos. Manche der propagierten Methoden können sogar gefährlich werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im September

Was tun bei Hämorrhoiden?

Was tun bei Hämorrhoiden?

Probleme mit der Kehrseite

Hämorrhoiden sind weit verbreitet – und trotzdem spricht kaum jemand darüber. Dabei hat fast jeder E ... Zum Ratgeber
Bahnhof Apotheke Friedrichshain
Inhaberin Johanna Götte
Telefon 030/2 93 63 66
Fax 030/29 36 36 88
E-Mail bahnapo@gmx.de