Warzen bekämpfen – so geht’s


Lästiges Hautproblem
Warzen Salicylsäure
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Warzen sind ein häufiges Problem. Vor allem Kinder und Jugendliche bringen sie gerne aus Hallenbädern und Gemeinschaftsduschen mit. Wie wird man sie am besten wieder los?

Woher kommen Warzen?

Warzen entstehen meist durch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV). Solche Viren tragen mindestens 10 % der Bevölkerung in sich. Die Viren können durch direkten Hautkontakt oder indirekt über Gegenstände übertragen werden, z.B. über Handtücher oder Rasierer. Eine einfache Hautverletzung reicht dann für die Ansteckung aus. Nach 1-3 Monaten bildet sich an der infizierten Hautstelle eine verhornte Hautwucherung, die Warze. Diese gibt es in verschiedenen Formen: rund, linsenförmig flach oder gar spitz hervortretend. In den meisten Fällen gewinnt das Immunsystem die Oberhand und die Warzen heilen innerhalb von Wochen oder Monaten von selbst ab. Wer nicht darauf warten will, kann auf verschiedene Methoden zurückgreifen.

Ein Problem, viele Methoden

Die gängigste Empfehlung gegen Warzen ist die Behandlung mit Salicylsäure-Lösung. Diese wird direkt auf die Hautwucherungen aufgetragen und weicht die Hornschicht auf. So kann das überschüssige Gewebe mit einer Feile oder Schere abgeschabt werden. Das wird über 6 Wochen zwei-bis dreimal täglich durchgeführt. Eine andere Empfehlung lautet, vor dem Auftragen ein warmes Fußbad zu nehmen und bereits vor dem Auftragen aufgeweichtes Gewebe abzuschaben, damit das Mittel gleich tiefer angreifen kann. Hier muss man nur einmal täglich aktiv werden, die Therapie dauert aber 12 Wochen.

Wichtig ist bei beiden Methoden, dass das Gewebe um die Warze herum vor dem scharfen Mittel geschützt wird, etwa mit einer Schicht Vaseline oder fetthaltiger Pflegecreme. Achten Sie darauf, zum Abschaben benutzte Instrumente zu reinigen und zu desinfizieren, und berühren Sie die offenen Hautbereiche nicht, sonst könnten Sie die Viren weitertragen,

Therapie hartnäckiger Fälle

Sind Warzen hartnäckig, empfiehlt sich der Gang zur hautärztlichen Praxis. Dort gibt es noch andere Behandlungsmethoden: etwa das Vereisen mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie), das Abtragen mit Elektrokauter oder Laser, das Einspritzen von immunmodulierenden Medikamenten in die Warze oder die photodynamische Therapie. Bei letzterer wird bei der Lichtbehandlung ein vorher gespritzte Medikament aktiviert. Es werden nicht alle Therapien von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt – aber meist sind sie auch nicht nötig.

Quellen: 

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