Stechender Schmerz im Kopf


Cluster-Kopfweh richtig bekämpfen
Stechender Schmerz im Kopf

Im Herbst leiden viele Menschen unter Clusterkopfschmerzen, stechenden Schmerzen im Kopf. Was gegen die heftigen Kopfschmerzen hilft, erklärt der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN).

Extreme Schmerzen

Rund 70.000 Menschen in Deutschland leiden unter Cluster-Kopfschmerzen. Diese machen sich meist durch einen heftigen, bohrenden oder brennenden Schmerz im Bereich der Augen oder Schläfen bemerkbar. Die Beschwerden treten periodisch gehäuft auf und verschwinden dann wieder für Monate. Besonders häufig treten die Kopfschmerzen im Frühling und Herbst auf, begünstigt durch die Lichterverhältnisse und Wetterumschwünge. Die Anfälle können zwischen 15 und 180 Minuten andauern und treten mehrmals täglich auf. Während einer Cluster-Attacke sind die Patienten innerlich unruhig, irren umher und haben das Bedürfnis den Oberkörper rhythmisch zu bewegen. Zusätzlich leiden sie oft an gereizten Augen, einer laufenden Nase und Hautrötungen an Stirn oder Schläfe.


Sauerstoff inhalieren


Wer Cluster-Symptome an sich bemerkt, sollte schnellstmöglich einen Neurologen aufsuchen und die Ursache der Kopfschmerzen abklären lassen. „Im Durchschnitt dauert es leider rund fünf Jahre bis ein Cluster-Kopfschmerz als solcher diagnostiziert wird. Erst dann aber kann eine angemessene Behandlung begonnen werden“, weiß Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen. Bei akuten Cluster-Kopfschmerzen hilft die Inhalation von Sauerstoff, erklärt der Experte. „Die erforderlichen Geräte können von einem Facharzt verschrieben werden und lassen sich über die Krankenkasse beziehen“, so Beil. Ebenfalls hilft der verschreibungspflichtige Wirkstoff Sumatripan gegen die periodisch auftretenden Kopfschmerzen.

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